Unsere afrikanischen Projekte

In den letzten Jahrzehnten ist Brasilien zu einem Schwellenland aufgestiegen und gehört mit der Gruppe der BRICS-Staaten zu den weltweit weiter aufstrebenden Nationen. Es wurden erhebliche Investitionen in den Bildungssektor getätigt. So wurden Stipendienprogramme eingerichtet, die auch ärmeren Menschen den Zugang zu den Universitäten ermöglichen. Nach wie vor existieren jedoch deutliche regionale Differenzen.
Gleichzeitig ist es unseren Partnervereinen gelungen, Eigenmittel einzuwerben und vor Ort selbst Stipendiaten zu finanzieren. Durch die wachsende Eigenständigkeit unserer brasilianischen Freunde haben wir die Möglichkeit, neue Bildungsprojekte für eine nachhaltige, weitsichtige Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent zu beginnen. Wir vertreten die Ansicht, dass mit der Blickrichtung auf nachhaltige Entwicklung in afrikanischen Ländern viel konsequenter in Bildung und Qualifikation von Menschen investiert werden muss. Träger der Entwicklung können nur gut ausgebildete Menschen sein, Fachkräfte für alle Bereiche des Lebens, Handwerksmeister, Ingenieure, Lehrer, Agrarfachleute und Umweltexperten, Krankenschwestern, Ärzte... Dazu sind Stipendien unabdingbar, da die höheren Bildungseinrichtungen, beginnend mit der Sekundarschule, Studiengebühren verlangen und meist gewinnorientiert sind. Kenia und Malawi gehören zu den zahlreichen Ländern, in denen nur wenige staatliche Stipendien zur Verfügung stehen und Kinder der überwiegend in Armut und Elend lebenden Bevölkerung kaum die Chance haben, je über den "Primarschul-Abschluss" - 8 Jahre Dauer, oft mehr als 80 Schüler pro Klasse - hinaus zu kommen. Meist wird die Schule vorher abgebrochen, besonders von Mädchen, die zur Haus- und Feldarbeit herangezogen werden.

In Malawi und Kenia haben wir verlässliche Kooperationspartner gefunden. Seit 2014 unterstützt die Studienförderung Stipendiaten in Blantyre und Nairobi und möchte diese Zahl jährlich mit Ihrer Hilfe erhöhen.

 

Reisebericht Kenia 2016

 

Reisebericht Malawi 2016